THEORIE UND PRAXIS IN THEORIE UND PRAXIS

THEATERTEXTE

Der Revisor (2024) frei nach Nikolai Wassiljewitsch Gogol
(uraufgeführt in der Hamburger Fassung unter dem Titel „Die gläserne Stadt“)

Auf dem Containerschiff NEVER GIVEN haben sie sich versammelt, um über den lächerlichen Versuch des Fiskus, eine Steuerprüfung zu veranlassen, zu lästern und mögliche Beweise zu vernichten. Da aber taucht er schon auf: DER REVISOR in Form eines einfachen Finanzwirt.

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Antrag auf größtmögliche Entfernung von Gewalt (2023)

So schwierig wie der Titel ist auch die Situation der Frauen im Stück. Der Text basiert auf Gesprächen mit ehemaligen Frauenhaus-Bewohner:innen.

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Einsame Menschen (2021/2022)

Alle wollen hier alles am besten auf einmal. Land und Stadt. Einsamkeit und Menschen. Familie und Karriere. Ruhe und Abenteuer. Zeller und Hauptmann. Klimaschutz und Wohlstand. Und als die digitale Nomadin MARGARETHE einzieht, fordert der verliebte GERHART auch noch die Vereinbarkeit von Ehe und freier Liebe.

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Der Geldkomplex (2021)

Die selbsternannte Wirtschaftsdramatikerin Felicia Zeller untersucht in ihrem Theatertext unser Verhältnis zum Geld und verwendet dazu Motive aus dem Roman „Der Geldkomplex“ (1916) von Franziska zu Reventlow.
Ein Stück, in dem viel spekuliert wird und das mit einem Bankenkrach endet.

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Der Fiskus (2020)

Nach „Die Akte“ und „Die Firma“ jetzt „Der Fiskus“: In einem baufälligen Finanzamt versucht das Team um Sachgebietsleiterin Nele Neuer seiner täglichen Arbeit nachzugehen. Der neue Thriller um Steuergerechtigkeit.

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(Karl und Rosa) Für Geister Eintritt frei (2019)

Bearbeitung von Alfred Döblins Erzählwerk "November 1918. Eine deutsche Revolution. Karl und Rosa."

Die Geschichte der Revolution, das ausufernde Erzählwerk Döblins mit solch monumentalen Ereignissen wie die Rückkehr der Fronttruppen oder Massendemonstrationen in der Siegesallee in Kammerspielgröße, ohne an Größe zu verlieren.

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Ich, dein großer analoger Bruder, sein verfickter Kater, und du (2016)

Der analoge Bruder ist durch eine kaputte Hintertür in die Wohngemeinschaft eingedrungen und setzt sich fest. Er will alles wissen und alles mitschreiben. Durch einen neuen Mietvertrag etabliert er Bewohnerkontrolleinheiten. Die von ihm ausgelöste Überwachungs- und Kontrollsituation führt zu Selbstüberwachung, Misstrauen und gegenseitiger Kontrolle. Alltägliche Gespräche mutieren zu Verhören.

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Zweite allgemeine Verunsicherung (2015)

Früher waren Galaveranstaltungen wie die Verleihung der goldenen Frau ein willkommener Anlass einfach nur gut auszusehen. Doch diese Zeiten sind vorbei. Vorwürfe und Selbstvorwürfe beginnen bereits auf dem roten Teppich. Bei den 22. Bottroper Power-Tagen läuft eine prominente Vortragsreisende Amok. Ihr selbstinitiierter Abstieg aus dem Luxushotel in ein Bottroper Jugend-Hostel bis hinein in die eigene Hölle.

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Wunsch und Wunder (2015)

Wenn man einen Wunsch hatte, hoffte man früher eine Fee anzutreffen, heutzutage geht man zum Arzt. „Wunsch und Wunder“ spielt in der Kinderwunschpraxis „Praxiswunsch“ und behandelt die Verschmelzung von Märchen und Realität, Samen und Eizelle, Machbarkeit und Zufall.

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Die Welt von hinten wie von vorne (2013)

In „Die Welt von hinten wie von vorne“ geht es um Manipulation und Vertrauensvernichtung, um die Rückseite der Verschwörung: intelligent aufgefächerte, breit angelegte PR-Kampagnen, die in immer mehr Bereiche unserer Gesellschaft hineinwuchern, wobei sie so tun, als kämen sie aus ihr heraus.

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X-Freunde (2012)

Generation Beißschiene: Drei langjährige Freunde sind von Symptomen der Arbeitssucht durchdrungen.

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Der große Blöff / Entfernte Kusinen (2010)

Rekonstruierung und Ergänzung eines Textfragments von vermutlich Carl (oder Hans?) Zuckmayer.

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Gespräche mit Astronauten (2009)

Olga will Ingenieur werden, Mascha Modedesignerin, Edgar Journalist und Olanka erst mal die neue Freiheit genießen und am liebsten jeden Abend ausgehen. Doch in Knautschland treffen die hoffungsvoll zugereisten Au-pairs auf Karrieremütter und Monsterkinder.

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Kaspar Häuser Meer (2007)

Im Büroalltag dreier Jugendamtssozialarbeiterinnen spiegelt sich das Verhalten ihrer Klienten und immanente Problematiken der staatlich organisierten Sozialarbeit.
Publikumspreis bei den Mülheimer Theatertagen 2008

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deutsches hysterisches museum (2006)

Zukunftsmusik? Wie hört sich die eigentlich an. Kommt sie uns nicht heute schon irgendwie bekannt vor? Ein science fiction ohne fiction.

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Einfach nur Erfolg (2005)

"Einfach nur Erfolg" zeigt das Innenleben des Künstlers als ständige Presseveranstaltung.
Oder andersrum: Die Presseveranstaltung als ständiges Innenleben des Künstlers.

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Das Jahr der Freiwilligen (2002-04)

Roman schreiben am Weltromantag, dichten am Welttag des Gedichts,
schlafen am internationalen Tag des Schlafs. Jeder Mensch ist ein Künstler.

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Wenn ich was anderes machen würde, würde ich vielleicht nicht immer ans Geld denken (2004)

Dem Hans sein eigenes Glück. Die Stunde / des Kunde. Mein Kündigungsschreiben vom soundsovielten soten. 3 Szenen.

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ICH TASCHE (2003)

Reisende beobachten Reisende, die Reisende beobachten. Eine Massenszene.

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Triumph der Provinz (2002)

Aus der Mitte des Dorfes schiessen wir unsere Stimmen ins All. Eine Studie über Grösse, Ausdehnung und Relationen.

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Club der Enttäuschten (2001)

Wer sich bewegt, ist abends müde und kommt nicht auf dumme Gedanken (Boris Becker). Arbeitsbeschaffungsmassnahme für Theater.

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Bier für Frauen (2000)

„Bier für Frauen“ ergründet die Formen von Kommunikation, die im Laufe massiven Bierkonsums entstehen und erzählt die Geschichte junger Frauen, wie sie von ihnen selbst
im Suff erzählt wird.

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Im Café Tassl - eine Sprech- und Sprachoperette (1999)

Hochneurotische Charaktere gefangen im Dauerloop ihrer Gedanken, im Dauerloop der Zeit.

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Vom Heinrich Hödel und seiner nassen Hand (1995-99)

Scharfrichter von Beruf, Freizeitpoet aus Berufung, Händelspezialist und Sohn seiner einzigen Mutter. Immer weniger gelingt es Heinrich Hödel, die einzelnen Bereiche seines Lebens voneinander zu trennen.

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Tot im SuperRiesenAquarium - eine Komödie ohne Zukunft (1996)

Ehemann Walter wird wegrationalisiert und zieht ab sofort zuhause ein. Zuerst ist Ehefrau Hilde erleichtert, als Walter in einer CyberSpaceFunBox neue Beschäftigung findet.
Doch als er den depressiven SuperRiesenTantalos, eine Gratisdreingabe zu einer Aquarienbestellung, permanent für ihren Grossvater hält, wünscht sie sich das Level der Echtheit wieder ins Wohnzimmer zurück. Stattdessen bricht der Cyberspace ein.

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immer einen hund gehabt/plane crazy (1928) (1992)

Vier dauerkiffende Jugendliche. Auf einmal fällt jemand was Witziges ein. Dann wieder Loch der Depression, Bewegungslosigkeit. Reich mir mal die Pfeife. Eines Tages will Rosi gross rauskommen, vielleicht Schauspielerin, vielleicht auch nicht.
Jugendtheaterautorenpreis Baden-Württemberg 1993

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Meine Mutter war einundsiebzig und die Spätzle waren im Feuer in Haft (1990)

Sieben alte Frauen in einem Altersheim. Ihre Erinnerungsbröckel und Kommunikationsversuche dividiert durch den fest strukturierten Alltag der Anstalt.

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Bier für Frauen
Kaspar Häuser Meer
Gespräche mit Astronauten
Drei Stücke, Herbst 2009,
Lilienfeld Verlag, Düsseldorf
www.lilienfeld-verlag.de
erhältlich überall im Buchhandel

 

 

Bastian Häfner
haefner@felix-bloch-erben.de

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